Es ging zielstrebig ans Ufer des Ballaton und wir ließen die Sonne auf unsere Bäuche und die Brüste der Einheimischen scheinen.

Halb eins beendeten wir die Fettlebe und setzten die Reise fort. Einzelne Mitreisende beschlossen, dem Glimmstengel lebe wohl zu sagen und reduzierten die Restbestände auf 4 Stück.
Dafür erhöhte sich die Anzahl der Teammitglieder auf 6! Wir freuen uns, euch unsere neues (schon die ganze Zeit mitgereistes) Teammitglied vorzustellen: Korki (Dank an den Sponsor!), er ist recht ruhig und sieht ein bißchen Blass um die Nase aus und kann (wie andere Teammitglieder auch) nur schlecht Auto fahren. Aber mit seiner Lebensfreude und der ungestümen Fotosynthese begeistert er uns immer wie von neuem!
Auf dem beigefügten Foto sieht er leider etwas "geknickt" aus.
Die Reise ging fortan zügig über südungarische Landstraßen, nur kurz unterbrochen von einem überkochenden Allrad-Mercedes (Sorgenkind). Dank der fähigen Teammechaniker war das Problem schnell behoben und der Wagen lief nach einem kurzen Schluck aus der Ölflasche problemlos bis nach Mohac und darüberhinaus. Dabei sei erwähnt, daß das andere Gefährt schwäbischer Bauart bislang weder Wasser noch Öl zum Glücklichsein benötigte, nur die Schraube
am Unterbodenschutz mußte nach einem Aufsetzer an der Pensionsausfahrt ersetzt werden.In Mohac überquerten wir zusammen mit dem Krankenwagen im Einsatz die Donau auf einer Fähre. Durchs Reich der Donauschwaben und vorbei an im Straßengraben gestrandeten Ungarn ging es bis an die serbische Grenze.
Nach kurzen Unstimmigkeiten über die Einreiseformalitäten und das Reiseziel befanden wir uns im ersten nicht EU-Land unserer Reise. Über serbische Landstraßen und eine gut ausgebaute, aber nicht ganz billige Autobahn ging es zügig weiter in Richtung Belgrad. Leider mußte man sich der einheimischen Gier erwehren und konnte nur mit viel Nachdruck den üblichen Betrügerein an der Tankstelle entgegentreten!
In Belgrad angekommen, wollten wir die typischen einheimischen Gerichte geniesen und stoppten zielstrebig bei McDonalds! Abgelenkt von der einheimischen Schönheit (falsch, ich meinte "einheimische Schönheiten") bestellten wir allerhand und freundeten uns mit der äußerst netten und unaufdringlich hilfsbereiten Bedienung an. Sie unterstützte uns mit Rat und Tat sowie dem Wissen aus 12 Jahren deutscher Schule. Das empfohlene Hotel erwies sich als Luftnummer und so landeten wir bei 2, der englischen Sprache nur mäßig mächtigen, Jungfrauen (falsch, ich meinte "junge Frauen"; denk ich mir jedenfalls!). Im Hostel direkt am Bahnhof bewundern wir jetzt die Geschäftigkeit zum Abend, die Reinlichkeit der Städter sowie Straßenbahnen Marke "Tatra". Ich seh schon den Rubel rollen! Nachdem die wichtigsten Sachen organisiert (kostenloses WLAN vom Nachbarhotel, Zigarren aus Kuba, Parkplatz hinter 2 Toren im Innenhof und Klopapier vom Personal-WC) sind, lassen wir den Abend bei Bier und Rauch ordentlich ausklingen. Das Nesthäkchen hat allerdings auch diesen Abend nicht lange durchgehalten, kein Wunder bis 19.45 Uhr war der Vorrat an Zigaretten auf 0 dezimiert. Wir sind gespannt was es morgen gibt und sehr traurig den gewachsenen Verpflichtungen hier leider nicht nachkommen zu können (sorry Maja)! Sobald wir die Pässe morgen (hoffentlich) wiederbekommen haben, wollen wir in die Altstadt und dann geht es weiter nach Istanbul. Es sind nur noch knapp 900km und 2-3 Tage Zeit, es wird also entspannt...
Die Schiebocker und die Hundeputscher beobachten Euch.
AntwortenLöschenViel Glück und Fun weiterhin
Die Beyer`s und die Physio
Können uns nur den Vorrednern anschließen...
AntwortenLöschenUnd nebenbei- ein Lob an den Schreiberling:-)
Mehr davon!
A.& S. aus L.
Lese ich da autobahn?
AntwortenLöschenaber das darf man doch nicht...
Hallo ihr Lieben!
AntwortenLöschenIch warte schon ganz gespannt auf euren nächsten Reisebericht.
Ein dickes Lob an die tollen Autoren hehe :o)
Liebe Grüße aus Potsdam!
Hallo,
AntwortenLöschenmit Freude und Interesse verfolgen wir den Verlauf des Hydrauliköls (eine Kostprobe pflegen wir mit Inbrunst auf dem Burkauer Hofpflaster)-Weiter so!!! Allah möge Euch auch weiter beistehn! viele liebe Grüße an alle von Papa und Schwester von Micha
im nahen osten nicht´s neues ? sind gespannt auf neue berichte. toi, toi, toi für euer unternehmen und bleibt gesund und sauber. andreas aus weifa
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