Donnerstag, 14. Mai 2009

Tag 12




Der 12. Tag sollte nun unsererseits etwas gelassener angegangen werden. Der zweite Anlauf zum Bad im Toten Meer mehr stand nach spätem Aufstehen (9.00 Uhr) und guten Frühstück auf dem Programm.

Gegen 13.00 kamen wir auch am tiefsten Punkt der Erdoberfläche (~ 380m unter NN) an. Das extrem salzhaltige Wasser sollte nach unseren Reiseführern für erheblichen Auftrieb sorgen und ein Untergehen unmöglich machen. Da der überwiegende Teil des Teams bei genauerer objektiver Betrachtung doch nicht unerheblich durch die Wohlstandsgesellschaft gezeichnet scheint, waren wir skeptisch, ob dies nicht doch zum Untergang führen würde. Aber tatsächlich hielt das salzhaltige Wasser – welches doch extrem brennend und schmerzhaft in Augen und bei offenen Wunden war – selbst die pfundigsten Lausitzer über Wasser. Auch der heilenden Wirkung des Schlammes des Toten Meeres ging ein weiter Ruf voraus, sodass wir uns ebenfalls eine ordentliche Schlammpackung gönnten.

Gegen 16.15 Uhr setzten wir uns dann in Richtung Aquaba zum Roten Meer in Bewegung. Über schönste Wüstenlandschaften hinweg und an Kamelkarawanen vorbei hatte diese Reise doch ein ganz besonderes Flair. Man bemerkte auch, dass man sich unweit der Grenzen zu Israel, Ägypten und Saudi Arabien befand, da wir doch einige scharf bewaffnete „Check-Points“ im Wüstengebiet passierten. Aber „Germans“ sind hier stets „welcome“, sodass wir diese Punkte ohne Verluste hinter uns ließen.

Gegen 20.00 Uhr trafen wir dann in Aquaba ein und fanden auch recht schnell eine gute Unterkunft unweit des Roten Meers, die uns für zwei Nächte Unterschlupf gewähren sollte. Mit einem Stadtrundgang in Aquaba, einem Besuch des örtlichen Freilufttheaters und Eindrücken des abendlichen Markttreibens ließen wir den Abend langsam ausklingen.

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