Unsere Reise neigt sich so langsam dem Ende. Ein Tag am Strand relaxen und schnorcheln lag hinter uns. Nicht all zu früh am morgen erwachten wir mehr oder weniger ausgeschlafen. Dies lag wohl auch an dem teilweise großflächigen Sonnenbrand den sich einige der stattlichen Oberlausitzer zugezogen hatten. Doch das gesponserte Panthenolspray konnte zumindest kurzzeitig für Linderung sorgen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück
Die Stimmung war gut und wir tranken unsere letzten Bierreserven, die wir (dank des netten Hoteliers) in dem Hotelkühlschrank auf eine sehr angenehme Trinktemperatur gekühlt hatten.
Vorbei an einem Ölterminal und an unendlich vielen Tanklastern (zeitweise fühlte sich unser tadt Petra.Teamchef und Fahrer in den Film "Duell" hineinversetzt) fuhren wir durch eine beeindruckende Wüsten - und Felsenlandschaft. Kamele auf dem mittleren Grünsteifen, Ziegen auf dem Randstreifen trugen das Übrige dazu bei.
Kurz bevor die Sonne ihren Zenit erreichte, erreichten auch wir unser Tagesziel. Die Felsens
Bereits 9000 v. Chr. war diese Stadt dauerhaft besiedelt und entwickelte sich vom 5. Jahrhundert vor Christus bis zum 3. Jahrhundert nach Christus zu einem bedeutenden Handelsknoten auf der Weihrauchstraße. Diese uralte Handelsroute führt vom Mittelmeer bis in den Jemen. Im 12.Jh waren die Kreuzfahrer die letzten Europäer welche diese Stadt als Außenposten nutzten. Nach dem Ende der Kreuzzüge geriet die Stadt mehr und mehr in Vergessenheit und wurde ausschließlich von einheimischen Stämmen bewohnt.
1812 wurde Petra von einem schweizer Orientreisenden wiederentdeckt. Weitere 100 Jahre später fanden die ersten Ausgrabungen statt. Seitdem finden sich immer wieder Archäologen aus aller Welt in Petra ein, um diesen Ort weiter zu erforschen.
1989 wurde Petra durch den Kinofilm "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" weltweit bekannt.
Voller Eindrücke und mit großen Durst verließen wir zum späten Nachmittag diesen geschichtsträchtigen Ort. Hier trafen wir auch zufällig eine Menge der Rallyeteams, welche sich für das vom OK organisierte Anschlussprogramm entschieden hatten.
Zum frühen Abend erreichten wir dann Amman und kamen im gleichen Hotel (und Zimmer) wie vor 2 Tagen unter. Auch der Preis war, zum Erstaunen aller Beteiligten, identisch. Der Weg nach Amman war geprägt durch einen leichten Sandsturm, durch Kamele und Ziegen auf einem Pickup und durch allerlei Militärpräsens.
Doch der graue Wagen schlug sich tapfer und glänzte weiterhin mit einem absolut mängelfreien Auftreten. Hier konnten wir höchste deutsche Ingenieurskunst am eigenen
Nachdem der Sonnenbrand behandelt, eine riesige Heuschrecke getötet und auch das noch im Wagen gefundene Bier (schnell) ausgetrunken war fiel das Lusatia Superior Racing Team in einen himmlischen Schlaf. Gedanklich bereits bei dem bevorstehenden laaangen nächsten Tag.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen